Urheberrecht

Videoaufzeichnung (3 Teile) der von ECSA (European Composer and Songwriter Alliance) abgehaltenen Creators‘ Conference vom 3. 2. 2020 

YouTube-Link

Mit Redebeiträgen u.a. von

Viviane Hoffmann – Europäische Kommission, Stellvertretende Generaldirektorin DG EAC (Generaldirektion zuständig für Bildung, Kultur, Jugend, Sprachen und Sport)

Barbara Gessler – DG EAC, Head of Unit – Creative Europe

Marco Giorello – DG CONNECT (Generaldirektion für Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologien), Head of Copyright Unit

Pauline Durand-Vialle – CEO FERA (Federation of European Film Directors)

Panels:

1. Panel: EU policies for cultural and creative sectors; AI contribution on creativity

2. Panel: national implemention of article 17 (value gap) of the EU Copyright Directive

3. Panel: buy-out contracts and fair remuneration

 


 

Stakeholder-Dialog zur Anwendung von Artikel 17 der Richtlinie über das Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt

Die Aufzeichnungen des von der Europäischen Kommission begonnenen Stakeholder-Dialoges zur Anwendung von Artikel 17 der Richtlinie über das Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt sind hier abrufbar:

Oktober 2019 @ Brüssel: Themenblock: Musik, Software, Games   https://webcast.ec.europa.eu/copyright-stakeholder-dialogues

November 2019 @ Brüssel: Themenblock: Audiovisueller Bereich, Sport, Bild und Text (Bücher, Presse, Nachrichten) https://webcast.ec.europa.eu/copyright-stakeholder-dialogues-05-11-2019

November 2019 / 16. Dezember 2019 @ Brüssel: Themenblock: Tools bzw Technologien für die Inhalteverwaltung (Content Management) und zur Verhinderung von nicht autorisierten Inhalten in Content-Sharing-Diensten; aktuelle Lizenzierungspraktiken – Lizenzierungsmodelle für die Nutzung von Inhalten in Content-Sharing-Dienstenhttps://webcast.ec.europa.eu/copyright-stakeholder-dialogue-25-11 bzw https://webcast.ec.europa.eu/copyright-stakeholder-dialogues-16-12

Jänner 2020 @ Brüssel: Themenblock:  Erörterung bewährter Verfahren für die Zusammenarbeit zwischen Diensteanbietern für das Teilen von Online-Inhalten und Rechteinhabern; Leitlinien zur Anwendung des Artikels 17, insbesondere im Hinblick auf die Zusammenarbeit nach Art 17 Abs 4; Erlaubnisse der Rechteinhaber*innen und nach besten Kräften unternommene Anstrengungen, um eine Erlaubnis zu erhalten; nach besten Kräften unternommene Anstrengungen, um nicht autorisierte Inhalte zu vermeiden; von Rechteinhaber*innen eingereichte Mitteilungen, um nicht autorisierte Inhalte zu entfernen https://webcast.ec.europa.eu/copyright-stakeholder-dialogues-16-01-20

10. Feber 2020@ Brüssel: Themenblock: „Schutzmaßnahmen für die rechtmäßige Verwendung von Inhalten“, „Rechtsbehelfsmechanismen für Nutzer*innen“ und „Informationen für Rechteinhaber*innen“ https://webcast.ec.europa.eu/copyright-stakeholder-dialogues-10-02-2020

 


 

URHEBERRECHT

Legislative Entschließung zur Richtlinie über das Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt (pdf)

Positionspapier (pdf)

 

Europäische Urheberrechtspolitik

In der Woche ab 25. März 2019 wird im Europäischen Parlament die finale Abstimmung über die neue Urheberrechts-Richtlinie stattfinden.

Zahlreiche namhafte österreichische Filmschaffende und Berufsverbände fordern die 18 österreichischen Abgeordneten zum europäischen Parlament auf, der Richtlinie in der vorliegenden Form zuzustimmen.

Dies insbesondere aus folgenden Gründen:

Diese Richtlinie

– sorgt für Rechtssicherheit für alle Content-Anbieter (YouTuber, u.a.). Nicht die Uploader haften für hochgeladene Inhalte, sondern die wirtschaftlichen Nutznießer des Contents (Google, YouTube, uva.)

– garantiert Künstlerinnen und Rechteinhabern eine faire und angemessene Vergütung für die Nutzung ihrer Werke, auch im Internet

– erlaubt YouTubern, Vimeo-Künstlerinnen und anderen Uploadern die Verwendung von Content für Zitate, Parodien, Kritiken, Karikaturen, Reviews, Pastiche, Memes, etc. und sorgt dafür, dass das Recht auf freie Meinungsäußerung auch im Internet erhalten bleibt

– ermöglicht Content-Anbietern (YouTuber, u.a.), die ohne kommerzielle Absicht handeln und deren Aktivitäten keine signifikanten Erlöse generieren, weiterhin den Upload von „User Generated Content“

– ist ein wichtiger und notwendiger Schritt, um das Ungleichgewicht zwischen Internet-Giganten und Content-Anbietern auszugleichen

– schafft faire Wettbewerbsverhältnisse im Internet (für kleine Content-Anbieter)

– schützt die Internet-Wirtschaft dadurch, dass Wissensplattformen wie Wikipedia, Start-ups, kleine und mittlere Unternehmen und Plattformen mit geringen Nutzerzahlen von der Haftung ausgenommen sind

– ist nach fast 3-jährigen Verhandlungen auf europäischer Ebene ein fairer Kompromiss, der die Interessen der Content-Anbieter (YouTuber, u.a.), der Kunstschaffenden, der Content-Industrie und der Online-Plattformen gleichermaßen berücksichtigt…

…darum sagen wir JA zur Urheberrechts-Richtlinie!

Unterstützende Filmschaffende und Berufsverbände