Aktuelles

Liebe Freund*innen, geschätzte Kolleg*innenschaft,

unser aller Solidarität wird benötigt, um einen Beitrag zu leisten und um die Filmbranche so gut wie möglich durch die Krise zu bringen.

Wir werden diese Krise überstehen, mit vielen Blessuren, aber auch mit vielen Erkenntnissen. Die Chance für uns alle besteht darin, die gemachten Fehler zu erkennen und sie nicht zu wiederholen. Das sollte das Credo für jeden Einzelnen, für jede Einzelne sein.

Seit Dienstag, den 10. März 2020 sind wir mit der Implementierung von Gesetzen, Erlässen und Verordnungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus konfrontiert, die nicht nur das österreichische Filmschaffen massiv betreffen. Die Fülle von aktuellen Informationen und notwendigerweise ständig adaptierten Verordnungen erscheint oft verwirrend – auch uns fällt es nicht immer einfach, auf dem aktuellen Stand zu sein. Vor allem der Dachverband der österreichischen Filmschaffenden gemeinsam mit der VdFS – Verwertungsgesellschaft der Filmschaffenden sind seither mit der Beschaffung von Informationen und der Erarbeitung von rechtlichen Grundlagen zur Eindämmung der Folgen dieser Maßnahmen beschäftigt.

Wir sind bemüht, euch die relevanten und überprüften Informationen aus erster Hand und rasch weiterzugeben. Wir tun unser Bestes um euch auf unseren Online-Kanälen mit den relevanten und überprüften Informationen zu versorgen.

Im Folgenden möchten wir laufend einen Überblick über die aktuelle Situation in Form von Updates geben. Wir informieren zudem laufend auf unserer Facebook-Seite über Neuerungen diesbezüglich. Auch Neuigkeiten aus Europa bzw. der Europäischen Union findet ihr hier!

Bleibt gesund! #stayhomestaysafe

Mercedes Echerer im Namen des Teams von Interface Film

 

Alle Angaben erfolgen nach sorgfältiger Bearbeitung und sind ohne Gewähr. Sie basieren auf dem Wissenstand des Zeitpunkts der Veröffentlichung. Eine Haftung der EU XXL FILM / INTERFACE FILM ist ausgeschlossen.

 


 

06.07.2020 | COVID-19-UPDATE
Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport – BMKÖS

NPO-Unterstützungsfonds  –  Richtlinienverordnung

 


 

01.07.2020 | COVID-19-UPDATE
Schweigemarsch 2020
der Künstler*innen | der Kulturschaffenden | der Supportarbeiter*innen | aller Sparten und Gewerke | und aller Freund*innen

Positionspapier

 


 

30.06.2020 | COVID-19-UPDATE
ARGE Kulturelle Vielfalt

Offener Brief der ARGE Kulturelle Vielfalt mit Forderungen für eine Post-Corona-Kulturpolitik

 


 

26.06.2020 | COVID-19-UPDATE
Bundeskanzleramt

Anfragebeantwortung betreffend „Bemühungen bezüglich der Unterstützung von österreichischen Künstlerinnen und Künstlern während der Coronavirus-Krise“

 


25.06.2020 | COVID-19-UPDATE
Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport – BMKÖS

Detaillierte Anfragebeantwortung betreffend „Bemühungen bezüglich der Unterstützung von österreichischen Künstlerinnen und Künstlern während der Coronavirus-Krise“

 


15.06.2020 | COVID-19-UPDATE
Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport – BMKÖS

Neues Maßnahmenpaket für besonders betroffene Branchen angekündigt

 


 

12.06.2020 | COVID-19-UPDATE
Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport – BMKÖS

Senkung der Umsatzsteuer auf 5 Prozent für Kunst und Kultur bis Ende 2020

 


 

10.06.2020 | COVID-19-UPDATE
Nationalrat, Kulturausschuss

Ausschussbericht zum Bundesgesetz über die Errichtung eines Fonds für eine Überbrückungsfinanzierung für selbständige Künstler*innen

Ausschussbericht zur Umsetzung der Stellungnahme der Landeshauptleute zum Kunst- und Kulturland Österreich

Ausschussbericht zu einem langfristigen Investitionsprogramm von einer Milliarde Euro für die Kultur- und Kreativwirtschaft

Ausschussbericht über den Antrag „Kultur ist systemrelevant – Rettungsschirm aufspannen und Zukunftsperspektiven schaffen

 


 

08.06.2020 | COVID-19-UPDATE
IG KULTUR

Unterstützungsmöglichkeiten für von COVID19-Maßnahmen betroffene Kunst- und Kulturakteur*innen.

 


 

05.06.2020 | COVID-19-UPDATE
Allianz Kunst, Kultur & Sport, Österreich

Appell der neugegründeten Allianz.

 


04.06.2020 | COVID-19-UPDATE
(deutsche) Spitzenorganisation der Filmwirtschaft e.V. (SPIO)

Dossier zur Wachstumskraft der Filmwirtschaft.

 


28.05.2020 | COVID-19-UPDATE
Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport – BMKÖS

Überbrückungsfinanzierung für selbständige Künstler*innen

 


 

27.05.2020 | COVID-19-UPDATE
Europäisches Parlament, Kulturausschuss
Europäische Kommission

Neuer Budget-Vorschlag der Europäischen Kommission deutet auf geringe Aufstockung des Budgets für Creative Europe hin:

Reaktion der Kulturausschussvorsitzenden Sabine Verheyen (EVP) u.a.

Verhandlungen zum Mehrjährigen Finanzrahmen 2021-2027: Überblicksseite

 


 

27.05.2020 | COVID-19-UPDATE
Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport – BMKÖS

Ausfallskosten-Übernahme für Filmproduktionen in Höhe von 25 Millionen Euro

 


 

25.05.2020 | COVID-19-UPDATE
Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport – BMKÖS

Die wichtigsten Lockerungen für den Kunst- und Kulturbereich ab 29. Mai

 


 

19.05.2020 | COVID-19-UPDATE
Nationalrat, Kulturaussschuss

NPO-Fonds für gemeinnützige Organisationen

 


 

18.05.2020 | COVID-19-UPDATE
Medizinische Universität Wien, Zentrum für Public Health
Abteilung für Umwelthygiene und Umweltmedizin

Kultur in Zeiten der COVID19-Epidemie in Österreich:
Leitfaden für den Kulturbetrieb


 

18.05.2020 | COVID-19-UPDATE
Fachverband der Film- und Musikwirtschaft, Wirtschaftskammer Österreich
AAFP, Film Austria, Verband Filmregie Österreich
Dachverband der österreichischen Filmschaffenden
younion_Die Daseinsgewerkschaft

COMEBACK Film und Fernsehen
Arbeitskonzept für Dreharbeiten in der Coronakrise

 


 

12.05.2020 | COVID-19-UPDATE
Europäisches Parlament, Kulturausschuss

Kulturausschussvorsitzende Sabine Verheyen (EVP) fordert Verdoppelung des Creative-Europe-Budgets

 


 

08.05.2020 | COVID-19-UPDATE
Kulturrat Österreich

Offener Brief zur Existenzsicherung in der Corona-Krise

 


 

07.05.2020 | COVID-19-UPDATE
Europäisches Parlament, Kulturausschuss

Newsletter Mai 2020

 


 

06.05.2020 | COVID-19-UPDATE
Deutschland, Initiative „Wir wollen drehen – aber sicher!“

Maßnahmenkatalog der Berufsverbände der deutschen Film- und Fernsehwirtschaft

 


 

06.05.2020 | COVID-19-UPDATE
Younion_Die Daseinsgewerkschaft, Sektion Film

Sozialpartner erarbeiten gemeinsam Konzept für Schutzmaßnahmen und Haftungsfonds

 


 

05.05.2020 | COVID-19-UPDATE
Die Kultur- und Kreativbranchen Europas

Aufruf zu hochgesteckten haushaltspolitischen Maßnahmen der EU, um irgendwie durch die COVID-19-Krise kommen zu können.


05.05.2020 | COVID-19-UPDATE
Nationalrat, Kulturaussschuss

Protokoll der Ausschusssitzung vom 5. Mai 2020

 


 

04.05.2020 | COVID-19-UPDATE
Europäisches Parlament, Kulturausschuss

Aufzeichnung der CULT-Ausschusssitzung vom 4. Mai 2020 mit einer Debatte mit den EU-Kommissar*innen Thierry Breton (Binnenmarkt, Audiovisuelles) und Marija Gabriel (Kultur)

 


02.05.2020 | COVID-19-UPDATE
Wirtschaftskammer Österreich, Fachverband der Film- und Musikwirtschaft

Coronavirus-Informationen für die Film- und Musikwirtschaft

 


20.04.2020 | COVID-19-UPDATE
FIAD – Internationale Vereinigung der Verbände der Filmverleiher
Europa Distribution – Netzwerk unabhängiger europäischer Filmverleiher

Gemeinsame Erklärung über die Folgen von Covid-19 auf den Filmverleih.

 


 

15.04.2020 | COVID-19-UPDATE
UNIC – International Union of Cinemas

Die Auswirkungen des Ausbruchs des Coronavirus auf die Europäische Filmwirtschaft. Detaillierter Bericht!

EU Cinema Policy News gesammelt von FNE (Film New Europe) und UNIC

 


 

09.04.2020 | COVID-19-UPDATE
Europäische Audiovisuelle Informationsstelle

COVID-19-Maßnahmen-Datenfinder – Unvergleichlicher Informationsaggregator zu sämtlichen nationalen Maßnahmen zur Unterstützung des europäischen AV-Sektors

 


 

08.04.2020 | COVID-19-UPDATE
Rat der Europäischen Union

Minister*innen für Kultur und Medien besprechen Maßnahmen zur Unterstützung der Kultur – abrufbar hier.

 


 

08.04.2020 | COVID-19-UPDATE
Wichtige Informationen für die Filmwirtschaft seitens der SPIO (deutsche Spitzenorganisation der Filmwirtschaft)

 


 

08.04.2020 | COVID-19-UPDATE

L&R Sozialforschung wurde vom Dachverband der Österreichischen Filmschaffenden beauftragt, eine Online-Erhebung zur Betroffenheit der Filmschaffenden durch Covid-19 durchzuführen. Finanziert wird diese Zusatzbefragung zu der im Dezember 2019/Jänner 2020 durchgeführten Erhebung erneut von der Verwertungsgesellschaft der Filmschaffenden.

Der Dachverband der Österreichischen Filmschaffenden und die Verwertungsgesellschaft der Filmschaffenden benötigen einen aktuellen Überblick zur Betroffenheit Filmschaffender, um auf Basis dieser Zahlen und Fakten weitere Unterstützungsnotwendigkeiten und -möglichkeiten ableiten zu können. Die Mitwirkung möglichst vieler Filmschaffender ist daher für die (politische) Relevanz der Ergebnisse von zentraler Bedeutung.

Wir bitten Sie daher den Fragebogen zeitnahe – bis zum 14.4.2020 – auszufüllen und bedanken uns sehr herzlich für Ihre erneute Mühe und Zeit!

Die Beantwortung der Fragen nimmt in etwa 20 Minuten in Anspruch:
https://lrsocialresearch.limequery.com/475393?lang=de

 


 

07.04.2020 | COVID-19-UPDATE
Gemeinsame Erklärung des Europäischen Film- und AV-Sektors

Dringender Handlungsbedarf seitens der EU und der Entscheidungsträger*innen in den EU-Mitgliedstaaten!

 


 

07.04.2020 | COVID-19-UPDATE
Österreichische UNESCO-Kommission – ARGE Kulturelle Vielfalt

Information über in Österreich ergriffene Maßnahmen zur Absicherung der sozialen und ökonomischen Lage der in Kunst und Kultur Tätigen.

 


 

03.04.2020 | COVID-19-UPDATE
Entschließungsantrag der Nationalratsabgeordneten Drozda, Kucharowits u.a. (SPÖ) betreffend Rettungsschirm für Kulturschaffende, Kulturinstitutionen und die Kreativwirtschaft

 


 

02.04.2020 | COVID-19-UPDATE
Gemeinsame Erklärung internationaler Produzent*innenverbände, Gewerkschaften, Gilden und Berufsverbände

Animation in Europe, CEPI, EUROCINEMA, FIA, FIAPF, FERA, FSE, UNI MEI

Abrufbar unter: Gemeinsame Erklärung gegen die globale COVID-19-Krise in der Film- und Fernsehproduktion

 


 

02.04.2020 | COVID-19-UPDATE
Die deutsche Spitzenorganisation der Filmwirtschaft e. V. (SPIO) zum globalen Shutdown

Eckpunkte eines wirkungsvollen Stabilitätsfonds Filmwirtschaft 

 


 

30.03.2020 | COVID-19-UPDATE
Petition

Offener Brief an die EU-Kommission und die EU-Mitgliedstaaten, mit der Forderung nach Unterstützung für die Kultur- und Kreativbranche, insbesondere Kulturschaffende, die von der COVID-19-Krise betroffen sind

 


 

27.03.2020 | COVID-19-UPDATE
Empfehlung an die Teams, die Verschiebungen betroffen sind

Organisiert Euch und erfasst, wieviele Leute im jeweiligen Fall davon betroffen sind – bitte auch die Schauspieler*innen mitzählen! Richtet eine gemeinsame E-Mail Adresse ein, z.B.: team_sokox@gmail.com und meldet das so gesammelt an office@filmschaffende.at – Maria Anna Kollmann kann das leichter erfassen und wir können das dann auch leichter weiterleiten und zitieren, ohne die Verteiler*innen oder Absender*innen wegen der Anonymität rauslöschen zu müssen.

Natürlich bitte auch weiterhin einzelne Fälle mit ihren Besonderheiten (Alleinerziehende, Härtefälle, Prekariate usw.) an den Dachverband melden.

 


 

25.03.2020 | COVID-19-UPDATE
Der Dachverband der österreichischen Filmschaffenden hat eine Liste an FAQ zum Thema KURZARBEIT zusammengetragen (tbc)


 

24.03.2020 | COVID-19-UPDATE
Heute sei auf zwei spezielle Fonds extra hingewiesen:

Der Corona-Überbrückungsfonds der Verwertungsgesellschaft Bildrecht: Er ist offen für die Bild-Sparten: Bildende Kunst, Medienkunst, Fotografie, Filmstills, Design, Grafik, Illustration, Karikatur, Comics, aber auch Tanz/Choreographie und Performance. Anträge können direkt über die Webseite (Online-Eingabe) gestellt werden.

Der Sonderfonds der Verwertungsgesellschaft Literar-Mechana: Er ist offen für alle Bezugsberechtigten (haupt- und freiberufliche Autor*innen, Dramatiker*innen, Drehbuchautor*innen, Übersetzer*innen). Der Antrag ist formlos an die E-Mail-Adresse rauch@literar.at zu stellen.

 


 

23.03.2020 | COVID-19-UPDATE
COVID-19-Fonds der KSV

Der ksvf-Fonds wurde mit zusätzlich 5 Millionen Euro ausgestattet und unterstützt ab sofort in Notfällen. Voraussetzung für eine Unterstützung ist, dass diese nicht bereits aus den Mitteln des 1 Mrd.-Härtefallfonds gewährt wird.

Weitere Informationen

 


 

23.03.2020 | COVID-19-UPDATE
Der BVR fordert eine faire Unterstützung der Kreativen 

Wir schließen uns der Forderung der Kolleg*innen aus Deutschland an:Der schlichte Grundsatz muss lauten: Hilfe nur für die, die auch Hilfe gewähren!

Pressemitteilung des BVR vom 20.03.2020

 


 

20.03.2020 | COVID-19-UPDATE
Rechtliche Grundlage für »fristlose Kündigung«

1. Es gibt keine „fristlose“ Kündigung. Eine Beendigung mit sofortiger Wirkung kann nur in Form einer Entlassung durch den Dienstgeber oder eines vorzeitigen Austritts durch den Dienstnehmer erfolgen. Diese dürfen jedoch nur aus wichtigem Grund, der jeweils auf ein fehlerhaftes Verhalten der anderen Vertragspartei zurückzuführen ist, ausgesprochen werden. Für Angestellte sind die Entlassungs- bzw. Austrittsgründe in §§ 26,27 AngG, für Arbeiter in §82 GewO, geregelt

2. Da die „fristlose Kündigung“ gemäß dem Kündigungsschreiben der XX-Film nicht mit sofortiger Wirkung, daher nicht fristlos, zum Tag des Ausspruchs der Kündigung am 18.3.2020, sondern erst mit 27.3.2020, sohin unter Einhaltung einer Frist, erfolgen soll, ist die „fristlose Kündigung“ unseres Erachtens als Kündigung und nicht als Entlassung zu qualifizieren.

Eine Kündigung muss immer unter Einhaltung einer bestimmten Kündigungsfrist erfolgen. Diese beträgt bei Angestellten sechs Wochen (erhöht sich aber je nach der Dauer des Dienstverhältnisses), bei Arbeitern zwei Wochen. Es liegt daher eine fristwidrige Kündigung vor. Zu den Rechtsfolgen verweisen wir auf Punkt 5.

Bei befristeten Dienstverträgen, auf die die XX-Film explizit in dem Kündigungsschreiben hinweist, ist eine Kündigung grundsätzlich nicht möglich. Eine Kündigung eines befristeten Dienstvertrags ist nur zulässig, wenn die Kündigungsmöglichkeit (die vereinbarte Kündigungsfrist muss jedoch den gesetzlichen Kündigungsfristen entsprechen) zuvor ausdrücklich vereinbart worden ist. Sofern die betroffenen Dienstnehmer einen befristeten Dienstvertrag haben, raten wir diesen unbedingt zu prüfen, ob eine Kündigungsvereinbarung getroffen worden ist.

ANMERKUNG: Wir wissen mittlerweile, dass die meisten DN noch gar keinen Vertrag erhalten haben – wie das in dieser Branche seit Jahrzehnten immer wieder gehandhabt wird. Daher wurde auch keine Kündigungsvereinbarung getroffen.

3. Auch die angeführte Begründung der Kündigung mit dem Wegfall der Geschäftsgrundlage bildet unseres Erachtens keine Rechtfertigung für eine Kündigung, da somit das wirtschaftliche Risiko der Unmöglichkeit der Leistungserbringung dem Dienstnehmer auferlegt werden würde.Dienstnehmer behalten daher jedenfalls ihren Entgeltanspruch.

…Mit dieser Gesetzesänderung ist sohin festgehalten, dass die Gefahrtragung, sowie insbesondere das wirtschaftliche Risiko, im Zusammenhang mit den Auswirkungen des Coronavirus jedenfalls dem Dienstgeber zuzurechnen sind. Der vorgebrachte Wegfall der Geschäftsgrundlage stellt daher keinen rechtmäßigen Grund einer Kündigung oder sonstigen Auflösung des Dienstverhältnis dar, da sonst das wirtschaftliche Risiko auf den Dienstnehmer umgewälzt werden würde.

4. Schließlich ist auch §13 des auf Ihre Branche anzuwendenden Kollektivvertrags zu beachten. Wie wir Ihnen bereits in unserer gestrigen E-Mail mitgeteilt haben, kommt dieser unseres Erachtens nur zur Anwendung, wenn die Herstellung des Vertragswerks unmöglich ist. Im Falle einer Unmöglichkeit werden die Dienstverträge automatisch aufgelöst. Kann die Herstellung des Vertragswerks jedoch auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden, liegt keine Unmöglichkeit vor. Die XX-Film weist in ihrem Kündigungsschreiben selbst daraufhin, dass eine Wiederbeschäftigung garantiert werde, sobald die Geschäftsgrundlage wiedergegeben sei und die Produktion des jeweiligen Filmwerks wieder möglich und finanziert sei. Dies ist unseres Erachtens ein Indiz dafür, dass die Herstellung des Vertragswerks zu einem späteren Zeitpunkt möglich sein wird und daher keine Unmöglichkeit vorliegt.

Unseres Erachtens wäre§13 des anzuwendenden Kollektivvertrags auch ohne die neue Regelung rechtswidrig. Es ist zwar grundsätzlich möglich, dass neben den im Gesetz angeführten Austritts- und Entlassungsgründen, sohin fristlose Beendigungsgründe, weitere vereinbart werden können, jedoch sind insbesondere derartige Vereinbarungen unwirksam, wonach die Beurteilung, ob ein wichtiger Grund vorliegt, allein dem Dienstgeber zukommen soll. Dies wäre gemäß §13 jedoch der Fall, da die Beurteilung, ob die Herstellung des Werks unmöglich ist, letztlich allein dem Dienstgeber obliegt.

5. Trotz der fristwidrigen Kündigung wird das Arbeitsverhältnis trotzdem zum rechtswidrigen Zeitpunkt, sohin zum 27.3.2020, gelöst. Dienstnehmer haben jedoch Anspruch auf Kündigungsentschädigung. Dienstnehmern steht jenes Entgelt zu, welches sie erhalten hätten, wenn sie unter Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist gekündigt worden wären. Dies umfasst daher ihr Gehalt, das Überstundenentgelt, sowie alle sonstigen Zulagen, die die Dienstnehmer laut Ihrem Arbeitsverhältnis erhalten haben. Die Frist für die Geltendmachung der Kündigungsentschädigung beträgt sechs Monate ab Zugang der Kündigung. Ziel der Kündigungsanfechtung ist die Weiterbeschäftigung im Betrieb. Die Anfechtung muss binnen zwei Wochen ab Zugang der Kündigung beim zuständigen Arbeits- und Sozialgericht eingebracht werden.

6. Schließlich garantiert die XX-Film eine Wiederbeschäftigung. Es handelt sich sohin um eine verbindliche bedingte Wiedereinstellungszusage. Hält die XX-Film diese nicht ein, besteht auch in diesem Fall Anspruch auf Kündigungsentschädigung. Die Wiedereinstellungszusage gilt auch unabhängig davon, ob die Kündigung fristwidrig ausgesprochen worden ist. Diese wäre so hoch wie das Entgelt, das die XX-Film für den Zeitraum zwischen der geplanten Wiedereinstellung und dem danach frühestmöglichen Kündigungstermin gezahlt hätte.

7. Wir raten den betroffenen Dienstnehmern, sofern diese befristete Dienstverhältnisse haben, zunächst im Dienstvertrag zu prüfen, ob eine Kündigungsmöglichkeit im Dienstvertrag vorgesehen ist. Sollte dies der Fall sein, bzw. wenn ein unbefristetes Dienstverhältnis vorliegt, kann die Kündigung angefochten werden. Mit dieser wird eine Wiederbeschäftigung erwirkt. In Anbetracht der derzeitigen Situation und da es auch Gründe gibt, die für eine aus betrieblichen Gründen gerechtfertigte Kündigung sprechen, würden wir den Dienstnehmern statt der Kündigungsanfechtung zu einer Klage auf Zahlung der Kündigungsentschädigung raten. Zudem haben die betroffenen Dienstnehmer auch einen Anspruch auf Wiedereinstellung, sobald das betroffene Projekt fortgesetzt werden kann.

 


 

20.03.2020 | COVID-19-UPDATE
Kurzarbeit – Berechnungen laut Fachverband der Film-und Musikwirtschaft FAMA (Film and Music Austria)

Die ersten fertigen Neuberechnungen der tatsächlichen Kostenersparnis der neuen KuA-Regelungen auf Grundlage der heute beschlossenen Pauschalsätze erhalten. Beigeschlossen darf ich Ihnen das neue Informationsblatt in der nun endgültigen Fassung (Stand: 18.3.2020, 20:15 Uhr) übermitteln. Die eindeutige Conclusio: Die Berechnungen mit den neuen, am NM veröffentlichten Pauschalsätzen bringt noch einmal eine deutliche, erhebliche Kostenersparnis des zwischen den Sozialpartnern vereinbarten KuA-Modells und den nun zugrundeliegenden neuen Pauschalsätzen für die Unternehmen.
Erfreulicherweise hat das AMS auch eine für Unternehmen relativ leicht umsetzbare Lösung gewählt; die Pauschalsätze knüpfen nicht am individuellen Nettobetrag jedes einzelnen AN an, der eine Berücksichtigung von AVAB, Pendlerpauschale, Familienbonus, Anzahl der Kinder, etc. erforderlich gemacht hätte, sondern gehen von angenommenen Nettobeträgen aus, die eine Umsetzung in der Personalverrechnung doch erheblich erleichtern.

A Gehalt eines Dienstnehmers vor Beginn der Kurzarbeit: € 2.050

1. vorherige Jahreskosten des Arbeitgebers (einschließlich UZ, WR, SVB, IE, DB, DZ, KSt) € 36.861,93, verteilt auf 12 Monate ergibt Monatskosten von € 3.071,83

2. Kurzarbeit bei 50%iger Arbeitszeitreduktion:
ab dem 1. Monat der Kurzarbeit: Monatskosten € 1.547,54 (50,38% von vorher) Ersparnis € 1.524,29 (49,62%%)

3. Kurzarbeit bei 90%iger Arbeitszeitreduktion:
ab dem 1. Monat der Kurzarbeit: Monatskosten € 574,54 (18,71% von vorher)
Ersparnis € 2.496,98 (81,29%%)

B Gehalt eines Dienstnehmers vor Beginn der Kurzarbeit: € 4.000

1. vorherige Jahreskosten des Arbeitgebers (einschließlich UZ, WR, SVB, IE, DB, DZ, KSt) € 71.925,60, verteilt auf 12 Monate ergibt Monatskosten von € 5.993,80

2. Kurzarbeit bei 50%iger Arbeitszeitreduktion:
ab dem 1. Monat der Kurzarbeit: Monatskosten € 2.897,76 (48,35% von vorher) Ersparnis € 3.096,04 (51,65%)

3. Kurzarbeit bei 90%iger Arbeitszeitreduktion:
ab dem 1. Monat der Kurzarbeit: Monatskosten € 1.063,15 (18% von vorher) Ersparnis € 4.930,65 (82%)


C Gehalt eines Dienstnehmers vor Beginn der Kurzarbeit: € 6.000

1. vorherige Jahreskosten des Arbeitgebers (einschließlich UZ, WR, SVB, IE, DB, DZ, KSt) € 105.380,15, verteilt auf 12 Monate ergibt Monatskosten von € 8.781,68

2. Kurzarbeit bei 50%iger Arbeitszeitreduktion:
ab dem 1. Monat der Kurzarbeit: Monatskosten € 4.046,73 (46,08% von vorher) Ersparnis € 4.734,95 (53,92%)

3. Kurzarbeit bei 90%iger Arbeitszeitreduktion:
ab dem 1. Monat der Kurzarbeit: Monatskosten € 1.529,27 (17,00% von vorher)
Ersparnis € 7.252,41 (83%)

 


 

20.03.2020 | COVID-19-UPDATE
Informationen zu aktuellen rechtlichen Fragen

Von Rechtsanwalt Philip M. Jakober und Rechtsanwalt Jakob Wagner zusammengestellte Informationen zu aktuellen rechtlichen Fragen und Umständen im Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie. (pdf)

JAKOBER RECHTSANWÄLTE
www.jakober-rae.com

 


 

19.03.2020 | COVID-19-UPDATE
LIEBE IN ZEITEN VON CORONA

Bezugnehmend auf die – teilweise irrwitzigen – Entwicklungen, Kündigungen und die Hysterie und Planlosigkeit, die bei vielen Filmproduzenten herrscht, bitte ich Euch inständig, folgende Sätze weiter zu kommunizieren:

Stoppt das.

Wir müssen uns zusammensetzen. Das geht so nicht. Hier herrschen Wild West Methoden. Dabei gibt es Produzenten, die Möglichkeiten eröffnen und Wege suchen, und andere, die abgesehen von juristisch unhaltbaren Vorgehensweisen Filmschaffende in dieser eh schon schwierigen Situation persönlich massiv unter Druck setzen oder haltlose Kündigungen in der Hoffnung aussprechen, dass der Einzelne nicht zu widersprechen wagt. Wir haben mittlerweile Dutzendschaften dieser Fälle gesammelt und minutiös dokumentiert.

Diese Krise trifft das ganze Land – und wir werden das nur gemeinsam lösen können. Genauso können wir das in unserer Branche nur alle gemeinsam lösen – von Dienstverhältnissen über die EPUs, die großen Filmproduktionen bis zu dem nun folgenden Terminchaos, das aufgrund der Verschiebungen auf uns zukommt.

Seitens des Dachverbandes sind wir gesprächsbereit – aber wir sind nicht gewillt, diese Ausritte einfach hinzunehmen und auch nur einen einzigen Filmschaffenden diesem Wahnsinn ungeschützt ausgesetzt zu lassen. Das werden wir nicht zulassen.

Redet mit uns:office@filmschaffende.at

www.vdfs.at | www.filmschaffende.at

Fabian Eder
Vorstandsvorsitzender

 


 

19.03.2020 | COVID-19-UPDATE
Auszug aus dem aktuellen Newsletter der VdFS

Die Gremien der VdFS – Verwertungsgesellschaft der Filmschaffenden haben in den SKE-Richtlinien eine neue Covid-19 (Coronavirus)-Notfallsklausel verankert, um soziale Notfälle, die durch Verdienstentgänge aufgrund von abgesagten Filmproduktionen bzw. sonstigen stornierten Aufträgen entstehen, abfedern zu können. Dieser Zuschuss kann auch von Bezugsberechtigten, die 2020 bereits einen Lebenskostenzuschuss erhalten haben, in Anspruch genommen werden. Den genauen Wortlaut der Regelung finden Sie unterhttps://www.vdfs.at/files/vdfs_ske_covid-19-2.pdf.

Wir ersuchen alle Bezugsberechtigten der VdFS Anträge inkl. Unterlagen unter dem Betreff „Covid-19 Notfall“ per E-Mail an ske@vdfs.at zu übermitteln. Eingereichte Anträge werden voraussichtlich ab April 2020 – je nach Dauer des Versammlungsverbots – in eigenen Covid-19/SKE-Sitzungen behandelt.

Aufgrund der aktuell verordneten Ausgangssperre ist das Team der VdFS seit 17.03.2020 bis auf Weiteres für Sie von zu Hause aus tätig.

Wir bitten um Verständnis, dass unser Büro an unserer neuen Adresse Löwelstraße 14, 1010 Wien, vorläufig nicht besetzt ist und daher auch kein Parteienverkehr möglich ist.

Natürlich sind wir für Sie weiterhin per E-Mail / Telefon erreichbar und bemühen uns, alle Anfragen so schnell wie möglich zu beantworten.

Bleiben Sie gesund!

Herzliche Grüße,
Mag. Gernot Schödl, LL.M.
Geschäftsführer der VdFS

 


 

18.03.2020 | COVID-19-UPDATE
Stadt Wien Kultur

Die Kulturabteilung der Stadt Wien (MA 7) bittet bis 20. 3. um Auskunft an die Fachreferate über stillgelegte Projektvorhaben und um Beantwortung einiger Fragen, abrufbar unter:

https://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/corona-kulturfoerderungen.html

 


 

18.03.2020 | COVID-19-UPDATE
BMKÖS

Was passiert, wenn ich ein gefördertes Projekt nicht oder nur teilweise durchführen kann?

Bitte informieren Sie die zuständige Fachabteilung des BMKOES – Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport. Dort ist man bemüht, unbürokratisch eine praktikable Lösung zu finden. Ziel ist, dass Veranstalter*innen im Hinblick auf die Förderung durch eine Absage weder besser noch schlechter gestellt werden als bei der geplanten Abhaltung der Veranstaltung.

Für die Kontaktaufnahme ist keine Frist vorgesehen. Trotzdem bitte rasch mit der zuständigen Fachabteilung in Kontakt treten, sobald die Auswirkungen auf das geförderte Vorhaben annähernd abschätzbar sind.

Kontakte:
https://www.bmkoes.gv.at/Themen/Corona/Fachabteilungen-Sektion-Kunst-und-Kultur.html?

FAQ:
FAQ des BMKOES (ehem. BKA) zu Auswirkungen des Coronavirus auf Kunst und Kultur

 


 

18.03.2020 | COVID-19-UPDATE
Dachverband der österreichischen Filmschaffenden

Die Gremien der VdFS haben soeben im Umlaufbeschuss eine Corona-Rechtsberatung für den Dachverband der österreichischen Filmschaffenden ermöglicht!

Damit nicht jede*r einzeln zum Anwalt läuft, sammeln wir Eure Fragen im Dachverband und geben sie an die Rechtsanwaltskanzlei, die auf Arbeits- und Sozialversicherungsrecht spezialisiert ist, weiter: office@filmschaffende.at

 


 

17.03.2020 | COVID-19-UPDATE

AWS-Überbrückungsgarantien

Das Austria Wirtschaftsservice weitet seine Überbrückungsgarantien im Zusammenhang mit der COVID-19 – Krise aus und nimmt Vereinfachungen vor:

Ab sofort wird im Auftrag der österreichischen Bundesregierung die aws-Überbrückungsgarantie deutlich ausgebaut und vereinfacht.

Zentral sind folgende Ausweitungen:
Verzicht auf die Verrechnung von Bearbeitungs- und Garantieentgelten
Keine Planungsrechnungen oder Businesspläne erforderlich
Keine Kreditsicherheiten erforderlich

Freiberufliche Tätigkeiten sind ab sofort garantiefähig. Garantien sind auch für die Stundung von bestehenden Kreditlinien verwendbar.

Es wird ein beschleunigtes Verfahren eingeführt, das eine umgehende Garantiezusage ermöglicht.

Alle Ausweitungsmaßnahmen greifen ab sofort und betreffen auch die bereits gestellten Förderungsanträge. Die Ausnahme stellt das Schnellverfahren dar, das in den nächsten Tagen verfügbar sein wird.

Link zu weitere Informationen
Kontakt unter office@aws.at und coronagarantie@aws.at
Hotline AWS-Überbrückungsgarantien : +43 1 501 75-500

 


 

17.03.2020 | COVID-19-UPDATE
younion Kampagne

younion _ Die Daseinsgewerkschaft startet die Kampagne #schnellhelfen und sammelt Unterschriften, damit die Bundesregierung den Beschäftigten im Kunst- und Kultur-Bereich rasch unter die Arme greift.

Link zur Online-Petition

 


 

17.03.2020 | COVID-19-UPDATE
COVID-19 Passus im SKE-Fonds der VdFS

Die Gremien der VdFS – Verwertungsgesellschaft der Filmschaffenden haben soeben im Umlaufverfahren der Implementierung „§4.1.6 COVID-19 Notfall“ in den SKE Richtlinien (Lebenskostenzuschüsse) zugestimmt.

Die Gremien der VdFS beabsichtigen, die Härtefälle ggf. rasch in Sondersitzungen oder per Umlaufbeschluss zu behandeln und beraten weiter darüber, wie sich die Verwertungsgesellschaft an Hilfsmaßnahmen beteiligen kann.

Die VdFS stellt keinen „gedeckelten“ Betrag für COVID-19 zur Verfügung, sondern beabsichtigt, die Mittel gemäß der Entwicklungen und der finanziellen Verfügbarkeit bereitzustellen – wobei ein besonderes Augenmerk bereits auf die Zeit nach der Akutphase gerichtet wird

 


 

17.03.2020 | COVID-19-UPDATE
Rundschreiben des Fachverbands der Film-und Musikwirtschaft Nr 3 zu Kurzarbeit

Handlungsanleitung und Erläuterungen zur Handhabung der „Corona-Kurzarbeit“ für Arbeitgeber*innen, Betriebsräte, Arbeitnehmer*innen und Sozialpartner*innen (pdf)

 


 

17.03.2020 | COVID-19-UPDATE
Empfehlungen und Hinweise des Dachverbands

KÜNDIGUNGEN
Wir hören, dass leider viele voreilig gekündigt werden. Bitte verlangt eine schriftliche Kündigung – die werdet ihr auch brauchen, um bei etwaigen Hilfsfonds ansuchen zu können!!

MÜNDLICHE VERTRÄGE
sind gültig – auch hier bitte schriftliche Kündigen verlangen.Sollte die Produktionsfirma die schriftliche Kündigung verweigern oder den alten Hebel „Du willst ja wieder für uns arbeiten“ verwenden, dokumentiert das und schickt es an office@filmschaffende.at Wir werden diesen Praktiken unter Wahrung Eurer Anonymität nachgehen!

KURZARBEIT
In Sachen Kurzarbeit dürfte es für die meisten unserer Beschäftigungsverhältnisse im Moment schlecht aussehen. Wenn sie vom Arbeitgeber angeboten wird, empfehlen wir, diese anzunehmen.Das gemeinsame Ziel aller muss sein, die Beschäftigungs- und Versicherungsverhältnisse soweit als möglich aufrecht zu erhalten!
Genauere Infos kommen, sobald da.

KMUs und EPUs
Es wird Hilfsfonds für die Wirtschaft geben. Bitte dokumentiert alles. Klar ist, dass Aufträge, die nicht noch erteilt wurden, nicht abgesagt werden können. Daher bitte den Vergleich zu den Vormonaten bzw. zum Vergleichszeitraum der Vorjahre heranziehen.

 


 

17.03.2020 | COVID-19-UPDATE
Österreichische Gebietskrankenkasse

Die aktuelle außergewöhnliche Situation und die damit verbundenen Maßnahmen seitens der Bundesregierung erfordern auch in der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) außergewöhnliche Schritte. Die angeordneten Notmaßnahmen der Regierung können zu drastischen Engpässen bei der Liquidität der Betriebe, bis hin zum gänzlichen Ausfall der liquiden Mittel führen.

Wichtig in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass die gesetzliche Fälligkeit der Beiträge bestehen bleibt.

Die ÖGK unterstützt die Betriebe mit einigen ganz wesentlichen Zahlungserleichterungen, um diese Notsituation gemeinsam im Sinne der österreichischen Wirtschaft bewältigen zu können.

Folgende Maßnahmen sind seit 16. März 2020 in Kraft:
• Ausständige Beiträge werden nicht gemahnt.
• Eine automatische Stundung erfolgt, wenn die Beiträge nicht, nur teilweise oder nicht fristgerecht eingezahlt werden.
• Ratenzahlungen werden formlos akzeptiert.
• Es erfolgen keine Eintreibungsmaßnahmen.
• Es werden keine Insolvenzanträge gestellt.

Betriebe werden ersucht, die Anmeldungen zur Pflichtversicherung weiterhin fristgerecht vor Arbeitsantritt durchzuführen, coronabedingte Verzögerungen können auf Antrag sanktionsfrei gestellt werden.

Die monatlichen Beitragsgrundlagenmeldungen sind weiterhin zu den üblichen Terminen an die ÖGK zu senden.

Diese Maßnahmen gelten bis auf weiteres, voraussichtlich aber zumindest für die Beitragszeiträume Februar, März und April 2020.

Klarstellende gesetzliche Regelungen sind geplant und demnächst zu erwarten.

 


 

16.03.2020 | COVID-19-UPDATE
Urheber*innen und Leistungsschutzberechtigte

Die VdFS – Verwertungsgesellschaft der Filmschaffenden wird in den nächsten Tagen in ihren SKE Richtlinien einen CORONA – PASSUS implementieren. Ein entsprechender Text ist in Vorbereitung und muss dann aufgrund des Versammlungsverbots noch im Umlaufbeschluss von den Gremien beschlossen werden.

Voraussetzung für die Antragstellung wird eine schriftliche Dokumentation sein: Welche Produktion, wann war der Dreh geplant, wie und wann wurde abgesagt/verschoben, gab es einen Vertrag, wurde Kurzarbeit angeordnet usw. – wir brauchen diese Daten nicht nur, um die Antragsberechtigung feststellen zu können, sondern auch um eine Dokumentation für die nächsten Wochen und Monate zu haben! ALSO BITTE ALLES AUFSCHREIBEN!

Anders als AKM und VAM wird die VdFS zum jetzigen Zeitpunkt keinen gedeckelten Betrag für Corona reservieren, sondern versuchen, so weit als möglich und so sinnvoll wie möglich auf die Entwicklungen zu reagieren – speziell auch im Hinblick auf die großen Belastungen, die auf uns alle nach der Akutphase zukommen werden.

Die AKM hat bereits einen Fonds eingerichtet. Fragen dazu bitte direkt an die AKM richten!

 


 

16.03.2020 | COVID-19-UPDATE
Überblick

Umfrage des ECB Network (European Creative Business) zur Feststellung des Schadens durch COVID-19. Bitte um Teilnahme und Weiterleitung, damit wir Daten sammeln, auf die wir uns stützen können! Zur Umfrage

Rundschreiben des Fachverbands der Film-und Musikwirtschaft

Dringende Empfehlungen des BVK – Berufsverbandes Kinematografie für Dreharbeiten in Filmteams (pdf)

 


 

Bring culture back, Ms. President!

Following the announcement of the Commissioner-Designates and their portfolios by President Ursula von der Leyen last Tuesday, Culture Action launched a public campaign urging Ms. President to bring culture back!

Support the campaign and sign here now https://bit.ly/2lRP7Vq

 


 

#we_do! Anlauf- und Beratungsstelle

Der Dachverband der Filmschaffenden hat mit #we_do! eine Anlaufstelle gegen Diskriminierung und Ungleichbehandlung, Machtmissbrauch, sexuellen Missbrauch und Verletzungen im Arbeitsrecht für die gesamte Filmbranche in Österreich geschaffen.

Sie bieten den einzelnen Berufsverbänden Workshops mit Meike Lauggas und Norbert Pauser an, in denen der Umgang mit Übergriffen und Diskriminierung behandelt wird. Die Anlaufstelle ist darüberhinaus für alle Filmschaffenden offen!

Weitere Infos unter we-do.filmschaffende.at

 


 

Round Table „Urheberrechtspolitik in Musik und Film“ – Expert*innengespräch

Am 21. Mai 2019 diskutierten Vertreter*innen der ADA – Österreichischer Regieverband, der AKM, des Dachverbandes der österreichischen Filmschaffenden, der GEMA, des MICA, der VdFS und der Wirtschaftskammer Österreich auf Einladung von EU XXL Film über die EU-Urheberrechtslinie. Diese trat im Juni 2019 in Kraft und soll bis Juni 2021 durch die Mitgliedstaaten der Europäischen Union umgesetzt werden. Die die Filmbranche vorrangig betreffenden Neuerungen hierbei sind die Lizenzpflicht der Online-Plattformen (Art 17), angemessene und verhältnismäßige Vergütung (Art 18), die Transparenzpflicht (Art 19) und der Bestsellerparagraph (Art 20).

Protokoll (pdf)

 


 

Filmschaffende und der ORF 08.04.2019

Am 8.4. und 9.4.2019 fand im Gartenbaukino in Wien ein zweitägiges Symposium der Freien Szene über „Soziale Gerechtigkeit“ und „Faire Bezahlung“ von Kunst- und Kulturschaffenden statt, das mit Bestandsaufnahmen und Ausblicken auf Änderungsnotwendigkeiten eröffnet wurde. Fabian Eder, der Vorsitzende des Dachverbands der Österreichischen Filmschaffenden, zog in seinem Redebeitrag eine kritische Bilanz der Beziehungen der Filmschaffenden zum ORF, dem er einen Forderungskatalog für den zukünftigen Umgang miteinander anschloss.

 


 

Bye Bye Creative and diverse Europe 01.04.2019

Die unabhängige Initiative im Interesse der europäischen Filmschaffenden Interface Film lud gemeinsam mit dem Büro Evelyn Regner MEP am 1. April 2019 zur Präsentation ihrer Arbeit und Forderungen in Form einer Resolution ins Europäische Parlament in Brüssel.

Informationen (pdf)

Presseaussendung (pdf)

 


 

Fair Trade for Film Making – Filmpolitik auf europäischem Niveau 21.03.2019
Europäisches Filmfrühstück @Diagonale’19 

Organisiert von Interface Fim – eine Initiative von EU XXL Film. Mit freundlicher Unterstützung des Creative Europe Desk Austria – MEDIA.

Zora Bachmann und Kurt Brazda stellten im Rahmen eines Europäischen Filmfrühstücks während der Diagonale’19 die von EU XXL Film im November 2018 gegründete Initiative Interface Film vor, die Arbeitsbedingungen, Versicherungs- und Vertragsstrukturen, Gender Equality, Mindestvergütung und Vertriebsmöglichkeiten in den Fokus rückt. Im gemeinsamen Gespräch mit Daniela Padalewski-Gerber (aea) und Gernot Schödl (VdFS) wurden kultur- und filmpolitische Themen gesammelt und diskutiert. Zudem nutzten 30-40 Vetreter*innen der Branche die Einladung zum angeregten Austausch.

Bericht (pdf)