SCHNITTSTELLE FILM

Der Kreativsektor ist einer der wichtigsten europäischen Wirtschaftsfaktoren. Und im Gegensatz zu anderen Sparten wächst er stetig. Kunst und Kultur sind außerdem verbindend und gleichzeitig identitätsstiftend für Europa. Dennoch ist die Lebens- und Arbeitssituation für viele Kreative kritisch.
Gerade in der Filmbranche ist grenzüberschreitendes Zusammenarbeiten normal – sei es in Form von Ko-Produktionen, durch Drehs in anderen Ländern oder die Distribution der Filme in andere Märkte.

Immer mehr wesentliche Entscheidungen, die die Filmbranche betreffen, werden nicht mehr auf nationaler Ebene getroffen. Deshalb ist es für den Filmsektor essentiell, auf europäischer Ebene faire Rahmenkonditionen zu erzielen, was Arbeitsbedingungen, Versicherungs- und Vertragsstrukturen, Gender Equality, Mindestvergütung und Vertriebsmöglichkeiten betrifft.

Die nationalen Interessensverbände können diese zusätzlichen Herausforderungen kaum bewältigen. Es bedarf einer europäischen Solidarisierung der Branche und einer weiterführenden Professionalisierung, um den Dialog mit Brüssel aufrecht zu erhalten und die angestrebten Ziele zu erreichen.

Vor diesem Hintergrund wurde im November 2018 die Schnittstelle Film von EU XXL FILM ins Leben gerufen: Eine professionalisierte Schnittstelle für (österreichische) Filmschaffende nach Europa. Die langjährige Erfahrung von EU XXL FILM Obfrau Mercedes Echerer im EU-Parlament ist dabei eine wichtige Unterstützung.

Sie fungiert als Schnittstelle zwischen österreichischer, europäischer und ggf. internationaler Ebene und kanalisiert relevante Informationen zwischen den einzelnen Verbänden und Akteuren.

Die Aufgaben der Schnittstelle sind:

  • Kontinuierlicher Informationsfluss zwischen den Urhebern- und Leistungsschutzverbänden in Österreich
  • Aufbau der Kommunikation mit den relevanten Schwesternverbänden in den EU-Mitgliedsländern
  • Informationsaustausch zwischen den österreichischen und relevanten Schwesternverbänden in den EU-Mitgliedsländern
  • Zu relevanten Rechtsrahmen Stellungnahmen vorbereiten, intern wie für die Politikebene
  • Recherche und Aufbereitung des relevanten, konkreten Datenmaterials (z. B. Studien)
  • Einholen von Best-Practice-Modellen, ggf. mögliche Adaptionen für österreichische Gegebenheiten
  • Anlaufstelle für Fragen und Anregungen aus der heimischen Branche. z.B. „die soziale Agenda“
  • Quartalstreffen der Branche mit geladenen Experten
  • 1-2 größere Konferenzen / Veranstaltungen im Jahr

 

KONTAKT

EU XXL FILM – Forum for European Film
Schrankgasse 12/3
A-1070 Wien

office@interface-film.com



PETITION – FAIR TRADE IN FILMMAKING

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Petition - Fair Trade in Filmmaking

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